Börsenbrief ChartTec.de

.: Aktienanalysen
United Internet: Ausbruch gescheitert? - Sah es vor zwei Wochen noch so aus, als wuerde die Aktie von United Internet durch den Widerstand bei rund 15,00 Euro brechen, konnten die Baeren in der vergangenen Woche den Kurs wieder unter die 15,00-Euro-Marke druecken und den Kurs auf aktuell 14,19 Euro nach unten ziehen. Ob der Ausbruch damit ad acta gelegt werden muss ist noch offen. Betrachtet man den Kursanstieg, der im August 2011 begann und den Kurs von 10,58 Euro auf 15,33 Euro brachte, koennte die aktuelle Abwaertsbewegung auch als zu vernachlaessigendes pull-back auf dem Weg nach oben betrachtet werden. Ein Schlusskurs ueber 15,50 Euro waere jedenfalls ein klares Kaufsignal in Richtung 17,50 Euro und hoeher.
Aktienanalysen
BASF [09.01.2012]
BASF mit Ausbruch nach oben? - Haben wir jetzt das Kaufsignal bei BASF? Zum Wochenschluss der vergangenen Woche haben wir einen Kurs ueber der Widerstandslinie bei knapp 55,50 Euro gesehen und es sieht fuer mich nun so aus, als wuerde sich BASF in Richtung Norden bewegen. Natuerlich befinden sich nun einige Widerstaende ueber den aktuellen Kursen, der naechste z.B. bereits beim 61,8% Retracement bei 59,52 Euro, knapp darueber bei rund 61,50 Euro haben wir dann den Widerstand aus den Hoechstkursen von Dezember 2010 und Maerz 2011. Ich denke aber, dass das grosse Dreieck (steigende Trendlinie seit dem Tief September und horizontale Widerstandslinie bei 55,50 Euro) nach oben aufgeloest wurde und somit entsprechend Potenzial vorhanden ist. Fuer mich ist BASF daher aktuell ein (konservativer) Kauf und entsprechend werde ich mir heute auch Aktien in mein Musterdepot legen (separate Mail kommt spaeter!) [16.06.2011] Die BASF Aktie stieg von September 2010 bis April 2011 - mit einer kurzen Unterbrechung zwischen Dezember und Maerz - deutlich an und verbesserte sich von rund 40,- EUR auf rund 70,- EUR. Die Seitwaertsbewegung zwischen Dezember 2010 und Maerz 2011 diente als »bull-flag« auf der langen Ebene und die Oberkante diese Bewegung, bei rund 62,- EUR liegend, dient aktuell als Unterstuetzung der Korrektur, die seit Anfang Mai laeuft. Im Augenblick sieht es fuer die BASF nicht einmal allzu schlecht aus, Bedingung fuer meinen durchaus vorhandenen Optimismus ist aber, dass wir die 60,- EUR auf Schlusskursbasis nicht unterschreiten. Ich denke, dass die 70,- EUR durchaus wieder erreichbar sind. [04.01.2011] Das Kurziel der vorherigen Analyse wurde deutlich ueberschritten und statt bereits bei 57,- Euro wurde erst bei ca. 62,- Euro eine Korrektur noetig. Diese Korrektur ist aktuell noch nicht der Rede wert und BASF kommt bisher nur leicht auf 60,- Euro zurueck. Als tatsaechliches Korrekturziel bietet sich das 23,6% Retracement an, dieses liegt aktuell um die 51,75 Euro. Meine Empfehlung: wer noch long ist, sollte dies bei Kursen ueber 54,- Euro auch bleiben. Wer noch nicht long ist, sollte bei 63,- Euro per Stop-Buy-Auftrag long gehen. Der Zielkurs sollte dann knapp unter 70,- Euro liegen. [06.10.2010] BASF konnte sich in der letzten Bewegung von 27,44 Euro auf 48,81 Euro verbessern. Diese Aufwaertsbewegung wurde Ende April jedoch gestoppt und wir sahen einen doppelten Test des 38,2% Retracement bei rund 41,- Euro. Zwischen Mai und September wurde der MACD auf Wochenbasis deutlich nach unten gezogen und die ueberkaufte Situation abgebaut. Mit dem neuen Kaufsignal in meinem Handelssystem koennte nun ein Angriff auf die 49,- als Widerstand erfolgen und sollte den Bullen der Ausbruch nach oben gelingen, muessten wir eigentlich bis circa 57,- Euro noch oben laufen koennen. Es waere also durchaus ueberlegenswert, bei rund 50,- Euro ein Stop-Buy zu platzieren und anschliessend die Bewegung bis mindestens 56,- Euro mitzunehmen. [22.08.2010] Zwischen Juli 2009 und April 2010 konnte sich BASF von 27,34 Euro auf 48,81 Euro verbessern bevor die Aktie in eine Abwaertsbewegung einschwaenkte und das 50,0% Retracement bei 38,08 Euro als Unterstuetzung erfolgreich getestet wurde. zwischen Ende Mai und Ende Juni erfolgte dann wieder eine Aufwaertsbewegung, die die vorherigen Hoechstkurse aber nicht mehr erreichen konnte. Seit Juli fallen nun die Hoechstkurse und durch das aktuelle Close unter dem 23,6% Retracement bei 43,74 Euro droht nun ein Einbruch bis an das 38,2% Retracement bei 40,61 Euro. Wenn die Bullen dann dort kein ueberzeugendes Argument liefern koennte sogar eine Top-Bildung auf der langen Ebene drohen und die 35,50 Euro waeren erreichbar. Aktuell tendiere ich bei BASF klar zur Baeren-Fraktion! [18.09.2009] BASF konnte sich seit Mitte Maerz nahezu verdoppeln und stieg von rund 20,- Euro auf fast 39,- Euro an. Mittlerweile erreichen wir das 61,8% Retracement und ich denke, dass die Bullen eine Pause verdient haben. Ein Test des 38,2% Retracement bei rund 32,50 Euro wuerde sich anbieten bevor dann eventuell die naechste Aufwaertsbewegung folgen wird. BASF ist also durchaus interessant aber kein zwingender Kauf. [15.04.2009] Bei BASF ist der breite Seitwaertstrend zwischen rund 20,- Euro und rund 29,- Euro noch gueltig. Ein Ausbruch nach oben ist denkbar und man koennte versuchen diesen Ausbruch zu nutzen. Eine Long-Position mit einem Stop-Buy bei 29,- Euro in den Markt legen, im Ausfuehrungsfalle ein Stop-Loss bei 25,- Euro setzen. Zielkurs waere dann bei rund 38,- Euro auf maximal 12 Monate. Das Chance/Risiko-Verhaeltnis waere also akzeptabel. [16.01.2009] Bei BASF haben wir zwischen Mitte Oktober und Anfang Januar einen deutlichen Anstieg von 18,00 EUR auf rund 28,50 EUR gesehen. Diese Bewegung wurde jetzt unterbrochen und wir sehen eine Korrektur auf aktuell rund 22,50 EUR. Der bullishe Trendaufbau ist mit diesem Kurs eigentlich noch nicht gestoert, hierfuer waere ein Kurs unter dem November-Tief noetig, aber die Bullen zeigen eine wirklich erstaunliche Schwaeche vor dem Hintergrund des Kaufsignals im MACD. Die Situation ist zwar nicht mehr ''bullish'', fuer ein ''neutral'' reicht es aber allemal sofern die Kurse auf Schlusskursbasis ueber 20,- EUR bleiben. [25.11.2008] BASF kann sich aktuell leicht verbessern und wir stossen wieder in den Bereich um die 25,- Euro vor. BASF ist damit eine der wenigen Aktien, die dezeit wenigstens ein klein wenig Anlass zur Hoffnung geben: mit einem Tagesschlusskurs ueber 30,- Euro waere eine inverse Schulter- Kopf- Schulter- Formation bestaetigt und die Aktie koennte anschliessend wieder in Richtung 40,- Euro laufen. Konkret: ein mentales Stop-Buy fuer eine Long-Position bei rund 30,- Euro platzieren, das erste Stop-Loss auf 27,- Euro setzen und auf die Staerke der Bullen hoffen. Aber: wenn die Baeren es schaffen sollten, den Kurs unter 20,- Euro zu druecken sollte man ebenso schnell auf der Short-Seite mitspielen! [04.11.2008] BASF ist ueber die vergangenen Monate deutlich zurueckgenommen worden, der Tiefstkurs der vergangenen Woche lag um die 18,- Euro. Wir sahen dann zum Wochenschlusskurs ein ''pull-back'' an das 23,6% Retracement und einen Wochenschluss in der Naehe der 26,50 Euro. Da diese Bewegung eindeutig ''v-foermig'' ist, befuerchte ich, dass wir ein zweites Standbein in der Naehe der 20,- Euro benoetigen werden, bevor man von einer Bodenbildung sprechen kann. Ich befuerchte, dass die Baisse fuer die BASF Aktie noch nicht vorbei ist. [12.11.2007] Nach meiner letzten Analyse erreichte die BASF-Aktie wie erwartet die 100-Euro-Marke. Seit Juli geht es nun aber wieder abwaerts / seitwaerts und der Dezimalwiderstand lastet schwer auf den Kursen. Im Augenblick ist es alles andere als absehbar, ob nun der Widerstand bei EUR 100,- oder die Unterstuetzung bei EUR 85,- gebrochen werden wird. Betrachtet man den vorhergehenden Aufwaertstrend und das aktuelle Verkaufsignal im MACD auf Wochenbasis halte ich es durchaus fuer moeglich, dass die Reise eher nach Sueden gehen wird. Ein Test der 76,- Euro waere nach einem Bruch der 85,- Euro sehr wahrscheinlich. [19.06.2007]BASF konnte sich nach meiner letzten Analyse auf 93,- Euro verbessern und legte dort eine Verschnaufpause ein. Es folgte eine Seitwaertskonsolidierung zwischen rund 85,- Euro und 93,- Euro. Diese Bewegung scheint sich nun gestern in eine ''bull-flag'' gewandelt zu haben. Mit dem Stand um die 95,15 sehen wir jedenfalls einen Ausbruch nach oben. Mein Zielkurs um die 100,- Euro bleibt gueltig.[12.04.2007]Nach der letzten Analyse hat sich die BASF-Aktie vorbildlich an meine Ideen gehalten. Zunaechst stieg BASF bis knapp EUR 80,- an und korrigierte anschliessend auf 75,- Euro.Ich denke, dass BASF nun weiter Potenzial hat. Man sollte mit einem Stop-Loss um die EUR 83,- arbeiten (38,2% Retracement) und ansonsten den Trend mitnehmen, der durchaus bis EUR 100,- laufen kann. Erst auf diesem Niveau ist, meiner Meinung nach, eine groessere Stoerung zu erwarten.[02.02.2007]BASF konnte sich Anfang 2007 bis auf EUR 75,- nach oben arbeiten und begann dort eine Korrektur. Um die EUR 71,50 wurde diese Korrektur nun scheinbar beendet und ein neuer Ausbruch erfolgte mit dem Stand ueber EUR 75,-Ich denke, dass BASF nun Potenzial bis zunaechst EUR 78,50 haben wird und dann dort ein ''pull-back'' an die EUR 75,- ausbilden wird.[15.11.2006]BASF konnte sich seit Juni von EUR 58,50 auf EUR 70,88 verbessern und der Widerstand vom April '06 wurde knapp ueberschritten. Ich denke, dass die Aktie durchaus Potenzial hat den Ausbruch fortzusetzen. In der aktuellen Situation wuerde ich aber einen leichten Ruecksetzer vor dem Kauf abwarten. Folgendes Szenario koennte ich mir bei BASF vorstellen: eine Korrektur bis an die EUR 69,- als Kaufsignal nutzen (Kauf limitiert EUR 69,-), dadurch das Risiko auf EUR 2,50 je Aktie senken (unter EUR 66,50 ausstoppen) und auf die anschliessende Fortsetzung des Aufwaertstrends spekulieren.
Aktienanalysen
Nuance [25.04.2012]
Nuance in der Korrektur, kein Handlungsbedarf - Die Aktie von Nuance konnte sich zwischen August 2011 und Februar 2012 im Preis verdoppeln, bei US$ 31,50 setzte dann jedoch eine Korrektur ein, die die Aktie aktuell wieder in Richtung 61,8% Retracement nach unten bringt. Diese deutliche Korrektur stellt dennoch nur ein ''pull-back'' an die Widerstandslinie von Mai bis Juli 2011 dar. Es waere also durchaus moeglich, dass sich die Aktie bald wieder fangen kann. Aber: fuer ein neues Kaufsignal wird ein Stand ueber US$ 25,50 benoetigt, d.h. es gibt aktuell keinen akuten Handlungsbedarf, weder auf der Long- noch auf der Short-Seite. Offenlegung gemaess §34b WpHG wegen moeglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert und plant derzeit auch kein Engagement.
Aktienanalysen
Aixtron [20.04.2012]
Setzt Aixtron die Bodenbildung fort? - Nach meiner letzten Analyse im Januar stieg Aixtron auf zunaechst 12,50 Euro an und damit waere das in der Analyse genannte Stop-Buy auch ausgeloest worden. Es folgte ein Anstieg bis knapp ueber 14,00 Euro, bevor die allgemeine Marktschwaeche auch die Aixtron-Aktie erreichte und eine Korrektur einsetzte. Das in der Analyse genannte Stop-Loss-Limit wurde bisher aber nicht erreicht. Ich denke, dass die Chancen auf einen Bruch der 15-Euro-Linie vorhanden sind, wer aktuell noch nicht engagiert ist, koennte vielleicht knapp ueber dieser Linie ein Stop-Buy setzen. Ich halte die 18,- Euro weiterhin fuer gut moeglich, ich bin selbst aktuell aber nicht engagiert. Offenlegung gemaess §34b WpHG wegen moeglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert und plant auch aktuell kein Engagement. [25.01.2012] Die Aixtron-Aktie hat einen deutlichen Kursrueckgang hinter sich und zwischen Januar und November 2011 fiel die Aktie von 34,08 Euro auf 8,34 Euro zurueck. Zwischenzeitlich sehen wir eine Bewegung, die durchaus als Bodenbildung durchgehen koennte. Aktuell steht Aixtron mit 11,21 Euro ein wenig unter der Widerstands- und Signallinie bei 12,50 Euro, ein Schlusskurs UeBER dieser Linie wuerde den Boden aber wohl bestaetigen. Ich wuerde in diesem Falle dann einen Anstieg in Richtung 18,- Euro prognostizieren. Wer kaufen will und wagemutig ist, kann ein Stop-Buy knapp ueber 12,50 Euro platzieren, wer ein wenig mehr Sicherheit will wartet auf einen Schlusskurs ueber dieser Linie. Nach dem Kauf darf Aixtron nicht mehr unter 10,25 Euro zurueckfallen, dort sollte das Stop-Loss liegen.Offenlegung gemaess §34b WpHG wegen moeglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert, plant aber gegebenenfalls ein Engagement. [05.04.2011] Bei Aixtron sehen wir seit Januar 2011 eine (relativ) flache Abwaertsbewegung, die mit dem Einbruch vom Maerz eigentlich bereits ein wenig zu tief geraten ist, um noch als einfaches pull-back an die Hoechstkurse vom April 2010 zu gelten. Da wir ueber die beiden vergangenen Wochen jedoch eine deutliche Erholung gesehen haben, und uns auch von den Tiefstkursen bei rund 46,50 EUR auf 31,50 EUR verbessern konnten, habe ich ein wenig die Hoffnung, dass wir sehr bald einen Schlusskurs ueber 32,50 EUR sehen. Dies waere, meiner Meinung nach, ein erstes Anzeichen dafuer, dass die Abwaertsbewegung eine ''bull-flag'' im langfristige Aufwaertstrend darstellt. Ein Kaufsignal im MACD auf Wochenbasis kaeme den Bullen aktuell sehr gelegen. [28.01.2011] Nach meiner Analyse von Anfang Januar und meinem Kauf ins Musterdepot ist Aixtron leider in eine Korrektur gelaufen und die Long-Position wurde ausgestoppt. Die Abwaertsbewegung hat sich, meiner Meinung nach, als pull-back an die vorherige Widerstandslinie bei rund 29,- Euro herausgestellt und ich denke, dass wir nun an dieser Unterstuetzung nach oben abprallen und schlussendlich eine bull-flag sehen. Sollte ich mit dieser Vermutung richtig liegen, waeren Kurse um die 38,- Euro und hoeher machbar. Ich habe heute frueh wie angekuendigt 80 Stk. Aixtron gekauft und hoffe nun, dass wir nicht unter die 28,50 Euro zurueckfallen. [11.01.2011] Bei meiner vorherigen Analyse vom August 2010 drohte Aixtron noch an der Unterkante des Seitwaertstrends auszubrechen doch das von mir genannte Verkaufsignal bei einem Close unter 18,- Euro wurde zum Glueck nicht ausgeloest. Statt dessen konnten die Angriffe der Baeren bei rund 18,50 Euro abgewehrt werden und anschliessend konnten die Bullen sogar einen Ausbruch an der Oberkante erzwingen. Diesen Anstieg ueber 50% habe ich leider voellig verschlafen und jetzt schaue ich den Kursen hinterher. Ist es fuer einen Einstieg nun zu spaet? Ich denke nicht! Da wir gerade eine kurze Korrektur sehen sollte man vielleicht ein Stop-Buy bei 32,- Euro setzen und dann in einer Long-Position ein wenig Kapital riskieren. Wenn Aixtron den Ausbruch fortsetzt, dann richtig... [18.08.2010] Die Aixtron-Aktie, die 2009 sicherlich zu einem der Highflyer gehoerte, laeuft seit November vergangenen Jahres mehr oder weniger seitwaerts. Die Spanne dieser Bewegung ist zwar durchaus interessant - um aber zwischen der Unterstuetzung bei rund 19,- Euro und der Widerstandszone zwischen 25,- und 27,- Euro tatsaechlich Gewinne einzufahren muss man sein Handwerkszeug verdammt gut beherrschen und zusaetzlich auch wirklich viel Glueck haben.Aktuell haben wir nun ein deutliches Warnsignal erhalten: mein Handelssystem ist erst das zweite Mal seit April 2009 bearish geworden und durch die Naehe zur Unterstuetzung des 50,0% Retracement koennte durch den Bruch dieser Unterstuetzung eine Trendwende auf der uebergeordneten Ebene anstehen! Ein Close unter 18,- Euro wuerde, meiner Meinung nach, Platz bis 13,- Euro oeffnen und diese 5,- Euro drohenden Kursverlust sollte man dann auch versuchen auf der Short-Seite mitzunehmen. [09.07.2010] Nach dem fast unglaublichen Anstieg der Aixtron-Aktie hat sich seit April nun eine Seitwaerts-/ Abwaertsbewegung ergeben und derzeit duempeln die Kurse um das 38,2% Retracement herum. Wobei duempeln bei einer Range mit einer Unterkante bei rund 19,- Euro und einer oberen Begrenzung bei rund 23,50 Euro natuerlich nur verglichen mit der bisherigen Volatiliaet die richtige Bezeichnung ist. Wie geht es nun aber weiter? Ich befuerchte, dass Aixtron die Unterstuetzung verlieren koennte und dann zuegig bis 13,50 Euro einbricht. Um sich aber fuer eine Short-Position zu qualifizieren sollte die Aktie ein Close unter 18,00 Euro zeigen! Die folgenden 4,50 Kursverlust reichen dann allemal fuer ein paar Euro Gewinn auf der kurzen Seite... [08.01.2010] Die unglaubliche Rallye bei Aixtron hielt bis Mitte Dezember an und die Aktie wurde, kurz vor ihrer Verzehnfachung, bei 25,71 Euro in eine Korrektur bis fast an das 23,6% Retracement gezwungen. Die Situation ist natuerlich etwas ungluecklich: eine Trendwende waere erst durch einen Stand unter 17,- Euro bestaetigt - aber wer will schon so viel Gewinn wieder abgeben? Wer schon sehr lange dabei ist koennte eine solche Korrektur durchaus aussitzen, wer erst spaeter in den Zug eingestiegen ist, sollte an eine Realisierung der Gewinne nachdenken. Sehr bedenklich ist meiner Meinung nach, dass der MACD eindeutig dreht. Dies koennte darauf hindeuten, dass Aixtron tatsaechlich uebertrieben hat. [23.04.2009] Die Aktie von Aixtron versuchte sich seit Oktober vergangenen Jahres mehrfach am Widerstand bei rund 4,50 Euro und im Januar kam es sogar zu einem kurzen Fehlausbruch ueber diese Marke hinaus. Es folgte anschliessend nochmals ein Ruecksetzer auf 3,00 Euro bevor der Wert dann seit Anfang Maerz in einen neuen Aufwaertstrend einschwaenkte. In der vergangenen Woche sahen wir einen Wochenschlusskurs ueber 5,00 Euro und ein Kaufsignal laut meinem Handelssystem. Die allgemeine Schwaeche in dieser Woche zog Aixtron nochmals auf rund 4,60 nach unten und somit ergaebe ein erneuter Kurs ueber 5,50 Euro ein in meinen Augen sehr gutes Einstiegssignal. Meine Ueberlegung: eine Long-Position per Stop-Buy-Limit ca. 5,50 Euro kaufen und das Stop-Loss bei ca. 4,40 Euro platzieren (also knapp unter dem 23,6% Retracement). Stop-Loss kontinuierlich nachziehen und um die 7,50 Euro verkaufen. Dort liegt der Zielkurs aus der Bodenbildungformation und ein heftiger Widerstand vom 3. Quartal 2008.
Bank of America in der Korrektur - Die Aktienkurs der Bank of Amerika konnte sich zwischen Dezember 2011 und Maerz 2012 verdoppeln und damit die Haelfte des Verlustes, den die Aktie seit April 2011 erlitten hatte, aufholen. Am 50,0% Retracement meldeten sich die Baeren aber zurueck und die Aktie laeuft gerade von US$ 10,00 auf US$ 8,50 zurueck. Auch wenn der juengste Aufwaertstrend seit Dezember 2011 derzeit noch intakt ist, und aus der Abwaertskorrektur wahrscheinlich eine bull-flag wird, halte ich einen Einstieg zum jetzigen Zeitpunkt fuer zu gefaehrlich. Meiner Meinung nach muss man die (eventuelle) Bestaetigung der bull-flag abwarten und dann bei Kursen ueber US$ 10,00 einsteigen. In diesem Falle waere die Aktie wohl in der Lage, von ca. US$ 10,25 auf US$ 14,50 anzusteigen. Offenlegung gemaess §34b WpHG wegen moeglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert und plant aktuell auch kein Engagement. [20.11.2009] Bank of America hat seit dem Tief im Februar eine beeindruckende Rallye hingelegt und die Kurse stiegen von rund US$ 2,50 bis rund US$ 19,00 nach oben. Waeren die Kurse nicht vorher so massiv eingebrochen muesste man wohl von einer Kursexplosion sprechen. Aktuell sehen wir eine leichte Korrektur bis knapp US$ 14,- und dort wurden die Baeren vielleicht schon erfolgreich abgefangen. Ich hoffe aktuell, dass sich die Bewegung in eine bull-flag verwandelt und wir nach oben in Richtung US$ 25,- ausbrechen. Konkret wuerde ich empfehlen, die moegliche(!) Bewegung von US$ 19,- (Stop-Buy) bis US$ 24,50 mitzunehmen.

 
.: Börsenforum

.: Neue Funktionen
Gerade eben habe ich mein neues, kostenloses EBook ''Candlestick Basics'' hochgeladen. Ueber Feedback wuerde ich mich natuerlich freuen! Schliesslich soll es irgendwann mal eine verbesserte, 2. Auflage geben ;-) -
Im Augenblick arbeite ich an einem EBook zum Thema Candlesticks. In der ersten Auflage wird es wohl im Grossen und Ganzen nur eine (fast) 1:1 Kopie der Informationen der Internetseite sein, spaeter werden dann die Texte wohl deutlich ueberarbeitet und ergaenzt. In wenigen Tagen ist es soweit... -
Seit gestern habe ich an prominenter Stelle den Button von Google+ (g+) auf meinen Seiten angebracht. Google+ ist die Antwort der Suchmaschine auf facebook und fuer mich als Seitenbetreiber ist es wirklich wichtig, auf g+ praesent zu sein. Google hat mehr als nur durch die Blume verlautbaren lassen, dass kuenftig die Platzierung in den Suchergebnissen nicht unerheblich von g+ beeinflusst wird. Ich wuerde mich daher natuerlich sehr freuen, sofern Sie schon einen Google+ - Account haben, wenn Sie charttec.de zu Ihren ''g+ Kreisen'' hinzufuegen wuerden. -
Ich habe mit der Seite 'gold-trading-info.de' ein neues Projekt gestartet, das ich in den naechsten Monaten durch meine Goldpreis-Analysen und Texte externen Autoren mit Leben fuellen will. Es wird aber keine Konkurrenz zu ChartTec.de geben, d.h. die Devisen-Analysen verbleiben natuerlich im Umfang der beiden ChartTec.de - Abonnements. -
Ich habe mit der Seite ''forex-trading-info.de'' ein neues Projekt gestartet, das ich in den naechsten Monaten durch meine EUR/USD-Analysen und Texte externen Autoren mit Leben fuellen will. Es wird aber keine Konkurrenz zu ChartTec.de geben, d.h. die Devisen-Analysen verbleiben natuerlich im Umfang der beiden ChartTec.de - Abonnements. -
 
.: Agrar-Blog
Nachdem die K+S (716200) seit der Aufnahme ins Versuchsdepot ordentlich performt hat, macht es Sinn, die Stoppmarke auf eben unter 40 nachzuziehen. - Vielleicht mag man mich jetzt als Angsthasen bezeichnen, aber Kapitalerhalt ist nach wie vor das oberste Gebot. Und ich gehe nicht davon aus, dass die Boerse die Krise(n) aufgearbeitet hat. Der DAX hat sich zwar praechtig entwickelt, aber das tat er zwischen November und Januar auch. Persoenlich rechne ich demnaechst (was immer das auch heissen mag) mit einem schwungvollen Rutsch unter 4000. Mit etwas Glueck kann sich dann tatsaechlich zwischen 3600 und 4000 ein fester Boden bilden.Ungeachtet dessen ist doch die Zeit, einzelnen Werte zu suchen, die es bei einer Korrektur zu kaufen gilt. Dazu gehoert sicher BASF (515100). Weniger interessant sind seit gestern die Saatgutproduzenten, denn ausserhalb der USA wird es immer schwieriger, Gen manipulierte Saat zu verkaufen. Der kleiner werdende Markt schmaelert die Rendite und schiebt den Break Even der Entwicklung in fernere Zukunft. Die Hersteller von Landmaschinen sollten aber im Fokus bleiben. In diesem Jahr soll es zu einem groesseren Durchbruch bei den GIS-Applikationen kommen. Um nachhaltige Investitionen der Betriebe zu fuehlen, bedarf es aber dringend hoeherer Getreidepreise.Der Rapspreis duempelt ebenfalls auf niedrigem Niveau, wobei hier die Hauptursache in der Besteuerung des Biodiesel zu suchen sein duerfte. Immerhin erholt sich der Oelpreis, der den Rapspreis stuetzen duerfte.[Update 5.5.09]K+S (716200) hat sich praechtig entwickelt und liegt derzeit rund 50% ueber dem Einstiegskurs. Je nach Groesse der Position und der Frage, ob ein langfristiges Investment gehalten werden soll, gibt es nun zwei Moeglichkeiten.Im Falle einer kurzfristigen Gewinnsicherung, die ich in diesen volatilen Zeiten bevorzuge, kann der Stoppkurs auf 45,00 nachgezogen werden. Bei einer groesseren Position (5% des Depots oder mehr) koennen auch Stuecke im Gegenwert des Einstands verkauft werden; der Rest kann dann mit einem Stopp bei 39,50 liegen bleiben. Im Falle eines langfristigen Investments koennte der Stopp auf 34,50 zurueckgenommen werden und flankierend bei einem Kursrutsch unter 39,50 die Position mit Short-Derivaten gesichert werden.[Update 14.5.09]Der Stopp von 45,00 wurde auf Xetra unterschritten, der Wert nach 17:30 Uhr in Frankfurt fuer 45,02 aus dem Versuchsdepot genommen. Es verbleibt ein Gewinn von knapp 50% in zwei Monaten.
Die Maerkte sind nach wie vor so volatil, wie man es sich vor wenigen Jahren eigentlich nicht vorstellen konnte. Da ist es normal, dass der Osterhase, der meine Idee eines Investments in K+S (716200) gefolgt ist, schnell zum Angsthasen mutiert. Fuer das kleine Versuchsdepot habe ich die Stuecke (zugegeben recht gluecklich) fuer 31,80 aufnehmen koennen, so dass sich seit Anfang Maerz ein Kursgewinn von rund 15% verzeichnen laesst. - Hart gesottene Spieler lassen deshalb den Stopp da, wo er ist, aber aengstliche Naturen koennten einen trailing Stopp 10% unter dem heutigen Xetra-Schluss ziehen. So blieben im schlimmsten Fall noch knapp 5%, was anualisiert durchaus akzeptabel ist.Vom Chart sieht K+S eigentlich gut aus. So kann ueber den Tiefstkurs von 27,72 im November und 31,50 im Maerz (bei hohem Volumen) ein kurzfristiger Trend etabliert werden, der am mittelfristigen Abwaertstrend (heute ca. 42,50, faellt ca. 2,50 monatlich) stoppen koennte. Oberhalb von 40,00 kann man Gewinne mitnehmen, die man bei einem Abprall dann bei einer Rueckkehr unter die 40 auch realisieren sollte. Kann der Abwaertstrend gebrochen werden, bleibt kurzfristig Platz bis rund 50,00.Fundamental ist die Lage schwierig, aber nicht hoffnungslos. Der Oelpreis hat ueber $53 geschlossen, was nach der Analyse von Claus eindeutig Bullish bedeutet. Das schuert Hoffnung fuer die Raps-, Soja- und Maisproduktion, die oberhalb von $40-45 eine gewisse Korrelation aufweisen. Somit duerfte der Faktoreinsatz zumindest bei diesen Fruchtarten steigen, was positiv fuer K+S und Konkurrenten ist. Gleichwohl muss beruecksichtigt werden, dass Weizen die primaere Frucht ist.Diese Bewertung duerfte bei den meisten analystenbewertungen noch nicht enthalten sein. Dennoch uebt deren ueberwiegend negatives Votum natuerlich einen gewissen Druck auf die Kursphantasie aus.Bei dem derzeitigen Marktumfeld, wo meiner Meinung nach die 3200 im DAX naeher und wahrscheinlicher als die 5000 sind, empfiehlt sich ein enges nachziehen des Stopps, um das grundsaetzlich primaere Ziel des Kapitalerhalts nicht aus den Augen zu verlieren.
Zwar konnte man mit dem (vor allem) rechtzeitigen Verkauf Kursgewinne sichern, aber in Zeiten sinkender Zinsen und einer am Horizont vermuteten Inflation ist ein hoher Cash-Bestand nicht auf Dauer sinnvoll. - Durch die Umschichtung in ein viertel- oder halbjaehrliches Festgeld im vergangenen September bzw. Oktober konnte man sich noch fuer diese Zeit einen akzeptablen Zins sichern. Nun kann man sich depressiv in die Schmollecke verziehen und das Geld in kurz laufende Renten stecken, oder aber ueberlegen, ob es Lichtblicke geben koennte.Aus meiner Sicht waere ein Investment in K+S (716200) ueberlegenswert. Das Unternehmen ist gut aufgestellt, um einen Aufschwung im Agrarsektor gut nutzen zu koennen. Im Chart liegt der Kurs derzeit nahe des langfristigen Aufwaertstrends, der bei rund 30 Euro verlaeuft. Kaufen wuerde ich bis maximal 32 Euro, wobei ich einen ersten Stopp bei 26 Euro ziehen wuerde. Das maximale Verlustrisiko fuer die Position laege damit bei rund 22%. Auf der Oberseite gilt es zunaechst einen Widerstand zwischen 45 und 46 Euro zu knacken, bevor das Gap auf Tagesbasis zwischen 51,36 und 51,91 interessant wird. Und ein Gap wird nach meiner Erfahrung fast immer geschlossen.
Die letzte Prognose im November war im Ergebnis nicht ganz falsch und allemal praeziser als die der Politiker oder Banker. Und nachdem der DAX nun fast die 3600 erreicht hat, wird es Zeit, ueber den weiteren Verlauf der Dinge zu sinnieren. - Um in die Zukunft schauen zu koennen, bedarf es zunaechst einer Kristallkugel. Da diese aber in der Regel nicht verfuegbar ist (die Hexen wurden meines Wissens alle verbrannt), hilft vielleicht der Nerowinger: Kausalitaet, Ursache und Wirkung. Und aus der Betrachtung der Vergangenheit laesst sich dann vielleicht etwas fuer die Zukunft ableiten (Trendfolge).Da waere zunaechst die Ursache ''Politische Kaste'', und allen voran die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel. Sie entschloss sich kurz vor Weihnachten nur eines zu tun, naemlich nichts. Alt-Kanzler Gerhard Schroeder sagte man einmal nach, er sei nicht der Kanzler der ruhigen, sondern der eingeschlafenen Hand gewesen. Aber in diesem Tenor muss man sich bei Kanzlerin Merkel fragen, ob nicht vielleicht der ganze Arm eingeschlafen, oder schlimmer noch, amputiert ist. Nein, amputiert war er nicht, denn im Januar bewegte er sich doch. Langsam, spaet, aber er bewegte sich. Leider vollkommen ohne jede Koordination.Es folgte ein Rettungspaket, welches nur dann den Namen zu Recht traegt, wenn damit die Rettung laengst insolventer Kommunen gemeint ist. 50 Milliarden Euro schmiss die deutsche Eiserne Lady in den Topf, damit Kommunen Strassen und Schulen sanieren koennen. Das Dumme daran ist nur, dass aufgrund der in der Verwaltung ueblichen Vorgaenge kaum ein Euro noch in 2009 ausgegeben werden wird. Schlimmer ist aber, dass die Ursache (siehe oben: Kausalitaet) der rein deutschen Krise nicht wirklich erkannt und schon gar nicht bekaempft wurde. Die Banken trauen sich und niemanden. Die Liquiditaet war zum Erliegen gekommen. Wer das ausgetrocknete Flussbett des Rheins von vor ein paar Jahren noch vor Augen hat, kann es sich bildlich vorstellen. Diese mangelnde Liquiditaet hat die (Real-) Wirtschaft ins Straucheln gebracht. So sagt man, Kredite ueber 80 Millionen Euro seinen nicht refinanzierbar, auch nicht bei Prolongationen. Die Kreditklemme.Nun haette man die Wirtschaft einfach mit Liquiditaet versorgen koennen, ohne dass es der Banken bedurft oder den Fiskus viel Geld gekostet haette, indem das Modell der ehemaligen Zonenrandfoerderung kopiert haette. Die juengeren Leser kennen diese Foerderung nicht mehr, deshalb hier nochmal in Kurzform: Ein Unternehmen schreibt in 2009 50% sofort und die normale (progressive) AfA der Anschaffungskosten einer Investition ab, aber investiert erst 2010. Der Effekt duerfte klar sein: Durch die Abschreibung kann ein Grossteil des Gewinns aus 2008 konserviert und fuer anstehende Refinanzierungen verwendet werden, deren externe Finanzierung dann in 2010 erfolgen kann, wenn die Liquiditaetsklemme hoffentlich ueberwunden ist. Und da die Unternehmensteuern nur einen Bruchteil des gesamten Steueraufkommens betragen, waere so der grosse Brocken der Lohn- und Einkommensteuer gesichert gewesen und der Ausfall bei den Unternehmensteuern unter 100 Milliarden gewesen. Schaeffler haette man damit vielleicht nicht vermeiden koennen, aber wohl den wesentlichen Teil der mittelstaendischen Wirtschaft.Und nachdem dann die Bundesregierung nicht nur falsch handelte, nachdem sie endlich handelte, liess die Bundeskanzlerin dann auch noch ein Gesetz zu, dass die Enteignung von Banken zulaesst. Ein fataler Fehler, der das Vertrauen in das deutsche Rechtssystem zu tiefst erschuettert hat. Zwar zielt das Gesetz auf die HRE ab, aber das steht nicht im Gesetz (und kann und darf dort auch nicht stehen). Somit ist das Gesetz auch auf die Deutsche Bank anwendbar, falls Herr Ackermann nicht gefuegiger wird. Meiner Meinung nach sollte die KfW einige Milliarden aufwenden, um die Depfa zu kaufen. Dann koennte man auch die HRE ohne Bauchschmerzen dem Insolvenzverwalter ueberlassen, ohne dass es einen Vertrauensverlust gaebe. Nun ja, Frau Dr. Merkel hat fuer mein Empfinden zu lange in der DDR gelebt.Kausalitaet: Die massive Staatsverschuldung und die Politik der EZB (nicht nur Zinsen, sondern auch das Geldmengenwachstum) werden zu einer massiven Inflation fuehren. Und aus den 70ern wissen wir, dass der Deutsche eine Inflation zwischen 5 und 10% ein paar Jahre aushaelt, ohne wirklich zu murren. Und selbst wenn dieses Szenario nur abgeschwaecht eintreten sollte, so werden die mittel- und langfristigen Anleger von Renten die Verlierer sein. Renten sind aus meiner Sicht allenfalls fuer 24 Monate eine Alternative, Geld zu einem vertretbaren Risiko zu moderaten Zinsen zu parken (abgesehen von der persoenlichen Asset-Allocation, die immer einen Anteil an Renten beinhaltet).Jetzt geht es darum, den Boden zu erkennen. Aber ich befuerchte, wenn Claus auf charttechnischer Basis den Boden erkannt hat, sind die Kurse weit oberhalb des heutigen Niveaus. Das ist nicht zielfuehrend. Nach der heutigen Dynamik (Stichwort: Fette Sau AIG) halte ich es fuer wahrscheinlich, dass auch die 3600 im DAX unterschritten werden. Zuvor duerfen wir uns aber vielleicht (!) ueber einen Baerenmarktralley bis um und bei 4800 freuen (der Spread zeigt schon die Langfristigkeit der Ueberlegung). Der Ausverkauf heute zeigt aber auch wieder das irrationale Handeln der Investoren: Alles wird verkauft: Aktien, Rohstoffe, Renten. Rohoel zum Beispiel verlor heute mehr als 10%. Und einige behaupten, unter 40 $/Barrel sei Oel billig. Dabei wird vergessen, das vor wenigen Jahren Oel in einem wirtschaftlich guten Umfeld bei ueber 30 $ als teuer eingestuft wurde. Aus meiner Sicht ist Oel heute, bei dem weltwirtschaftlichen Szenario verdammt teuer. Dennoch werden einige dieses Niveau nutzen, um Lagerbestaende aufzubauen.Im Agrarsektor bleibt eine weltweite Krise nicht ohne Folgen. Gleichwohl brauchen die Menschen Nahrungsmittel. Und gleichwohl wachsen asiatische Wirtschaften, allen voran China, noch deutlich. Gleichzeitig hat sich die Konkurrenzsituation zwischen Ethanol- und Futtermaisproduktion vor allem in den USA nicht veraendert. Da aber der Break-Even fuer die Ethanolproduzenten bei 40 $ liegt, ist der Kampf der Maerkte um dieses Preisniveau fuer den Agrarsektor entscheidend (zum Vergleich: der Weizenpreis korreliert erst ab ca. 100 $ positiv mit dem Oelpreis). Meines Erachtens wird der Oelpreis nicht nachhaltig unter dieses Niveau sinken.Durch die Drosselung der Oelfoerderung wird aber das Angebot verknappt, was in ein paar Jahren neben der Geldmengenausweitung zur Inflation beitragen wird.Aus all diesen zugegeben zum Teil subjektiven Darstellungen wuerde ich heute nach wie vor an der Seitenlinie stehen bleiben, zumindest was Investitionen angeht. Bei einem Durchbrechen der 3600 im DAX koennte man auf einen DAX bei 2350 spekulieren, bei einem Ueberschreiten von 3900 auf 4800. Aber die kurzfristigen Trendlinien sind steil, so dass man taeglich pruefen muss, ob die Bindung richtig war. Mehr als 1% Verlustrisiko sollten aber keinesfalls eingegangen werden, so das Hebelprodukte unter Beruecksichtigung der Bonitaet des Emittenten geeignet sein koennten.Auf 24 Monate halte ich Renten finanzstarker und gut bonitierter Unternehmen fuer die richtige Wahl, wobei der Emittent wenig konjunktursensitiv sein sollte. Bei den Agrarrohstoffen sind Getreideprodukte interessanter als Oelprodukte. Auf der Suedhalbkugel gibt es bereits massive Trockenschaeden und die osteuropaeischen Anbaugebiete leiden unter einer extrem schlechten Bestellung im vergangen Herbst. Das spricht tendenziell fuer steigende Preise beim Getreide. Allerdings muss man wissen, dass ab circa 200 EUR/t beim Weizen eine produktive Flaeche zusaetzlich mit dem Anbau beginnen wuerde, die die Welterntemenge um rund 300 Millionen Tonnen erhoehen wuerde (die vom Klima bedingten Schwankungen liegen bei rund 150 Millionen Tonnen). Somit wuerde ich tendenziell einen Zielkurs beim Weizen von 160 bis 180 EUR/t sehen.Sehr subjektiv diesmal, und nicht so strukturiert wie sonst. Aber es ist auch sehr schwierig in diesen Zeiten ueberhaupt etwas zu prognostizieren...
Zitate rund um die Boerse, Boersenkurse oder die Wirtschaft im Ganzen gibt es wie Sand am Meer. Der so genannte Schweinezyklus kennzeichnet dabei das staendige Auf und Ab an den Maerkten fuer Schweinefleisch. Aber im Gegensatz zu dem Auf und Ab an den Boersen der letzten Wochen basiert der Preis fuer Schweinefleisch auf der Angebotssituation. Und da Fleisch nur begrenzt haltbar ist, eignet sich dieser Sektor der Agrarwirtschaft nur begrenzt fuer Spekulanten.Das Versuchsdepot ist derzeit leer. Und so denn man die Stoppkurse beachtet hat, duerfte ein ordentlicher Gewinn gesichert worden sein, den man derzeit am besten im Festgeld parken sollte, vielleicht mit Faelligkeit in 2009, so dass lediglich 25% Abgeltungsteuer anfallen (haengt natuerlich vom eigenen Steuersatz ab). Aber wie bei Zertifikaten gilt auch hier: Bonitaet der Bank beachten. - Engagements lohnen sich aus meiner Sicht derzeit nicht, es sei denn, man spielt mit einem hoechstens 1%igen Verlustrisiko auf fallende Indizes in Deutschland, Europa oder den USA. Und solange jede Woche eine neue Sau durchs Boersendorf getrieben wird, ist man lieber Zuschauer als getriebene Sau. Langsam kritisch wird es aber fuer Investments, die langfristig gehalten werden sollen, um spaeter mal die Rente oder Ausbildung der Kinder zu finanzieren. Hier entsteht langsam Druck durch die Abgeltungsteuer. Aber nun zu den Schweinen: Nach zwei Wochen Urlaub in einem Teil von Afrika, wo Schweinefleisch verpoent ist, laesst sich der Blick auf die Sauerei schaerfen. Die nachfolgende Liste von Begriffen, Vermutungen und Stichwoertern soll als Gedankenstuetze dienen, um sich im chaotischen System der Fallgruben, Fangnetzen, Schwanenhaelsen und Dolchen bewusst zu werden. Natuerlich ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit.ABS-Verbriefung, Zwangsversteigerung, Inflation, Carry-Trades, Hedge-Fonds, Leerverkauf, Immobilienblase, Spekulanten...Auch die Agrarrohstoffe und Aktien von Unternehmen, die in diesem Sektor taetig sind, sind gewaltig unter die Raeder gekommen. Eine der Hauptursachen duerfte in den Aufloesungen von Spekulativen Kontrakten zu suchen sein. Hedge-Fonds verkaufen jede Asset-Klasse, ohne Ruecksicht auf Verluste, um Cash zu generieren. Der Preis fuer Weizen z. B. liegt derzeit in Paris bei rund 140 EUR/t und ist damit unter die europaeischen Produktionskosten gefallen. Das Angebot ist zur Zeit hoch, da die Ukraine und Russland ausserordentlich gute Ernten vorzuweisen hatten, und vor allem die Ukraine derzeit extrem auf Devisen angewiesen ist. Hinzu kommt, dass die europaeische Ernte erstmalig die seit Jahren zwangsweise stillgelegten Flaechen wieder beerntet hat, so dass neben der ertragreichen Ernte auch ein Flaechenzuwachs von rund 10% den Markt belastet. Die Spekulanten duerften inzwischen den Markt ueberwiegend verlassen haben, so dass der Preis die kurzfristige Angebotslage widerspiegelt.Aber an den starken Wachstumsraten der Volkswirtschaften der Schwellenlaender, vor allem China, wird sich mittelfristig nicht viel aendern, selbst wenn die Weltwirtschaft rezessive Tendenzen aufweisen sollte. Und da sich Angebot und Nachfrage bei den Agrarrohstoffen in etwa die Waage halten und es weltweit keine ueppigen Lagerbestaende gibt, duerften schon geringe Nachfragesteigerungen zu Preissteigerungen fuehren. Auch fuehrt der reduzierte Rohoelpreis nicht zu einer unmittelbaren Verringerung der Produktion von Bio-Energie. Viele Anlagen sind als Black-Box konzipiert und finanziert worden und werden die kommenden 10 bis 20 Jahre weiter laufen. Und auch durch die politischen Massnahmen, die im Kontext des so genannten Klimaschutzes aufgelegt wurden, werden weiter abgefragt (kein Wunder, bekommt doch bei der KfW jeder Geld).Und auch die Produktionskosten sprechen eher fuer wieder steigende Preise, denn diese sind bisher weder beim Duenger und Pflanzenschutz noch bei den Investitionsguetern gesunken. Im Gegenteil: Investitionsgueter sind nach wie vor knapp (Spritzen, Schlepper und Bodenbearbeitung weisen teilweise Lieferzeiten von mehr als einem Jahr auf) und deutlich teurer als vor Jahresfrist. Und trotzdem sind alle beteiligten Unternehmen unter die Raeder gekommen, zumindest hinsichtlich der Boersenkurse.M. E. wird diese Sippenhaft noch andauern, und sich mit jeder neuen Sau, die durchs Dorf getrieben wird, erneut zeigen. Also kein guter Zeitpunkt fuer den Einstieg.Die Sau Konjunkturprogramm in Deutschland, bei der 50 Mrd. Euro unter die Leute gebracht werden sollen, gehoert auch dazu. Neue Schulden braucht das Land, um diesen Wahnsinn zu finanzieren. Dabei ist Deutschland ohnehin im Vergleich zu anderen Staaten viel zu hoch verschuldet, ohne dass man den 700 Mrd. Euro teuren Regenschirm einbeziehen muesste.Die Sau Niedrigzinsen ist so richtig fett, also gefaehrlich. Japan hat seit einer Ewigkeit extrem niedrige Zinsen, ohne dass es der Wirtschaft massgeblich geholfen haette. Stattdessen steigt die Geldmenge und damit die Inflationsgefahr. Und das viele Geld rennt rund um den Globus (Carry-Trades) und zeigt am Yen-Kurs der letzten Wochen, welche gewaltigen Volumina dahinter stehen muessen. Dagegen sind die Regenschirme der Politiker nicht mehr als der sprichwoertliche Tropfen auf den heissen Stein. Und die Amerikaner holen derweil wegen der fehlenden Mittel zuhause das Geld aus der Welt zurueck, was man am Dollarkurs und den osteuropaeischen Maerkten sehen kann. Noch ein Ferkel somit, aber vielleicht bald die naechste Sau ist damit das US-Handelsdefizit, welches sich in den letzten Jahrzehnten nur deshalb nicht negativ ausgewirkt hat, weil die Assets der Amerikaner im Ausland um ein Vielfaches hoeher gewesen sind.Neben der amerikanischen Sau Immobilienblase gibt es auch eine Europaeische, die auch noch ein Ferkel ist. Die Blase laesst gerade vor allem in England und Spanien die Luft ab, die das Ferkel zur Sau werden laesst. Kuerzlich war im Handelsblatt zu lesen, dass es vor allem deutsche Banken sind, die dortige Immobilien finanziert haben.Die Sau Staatsgarantie fuer Einlagen bei deutschen Banken sollte auch erhebliche Bauchschmerzen bereiten. Der Staat kann im Falle des Falles die Garantie wohl nur durch das Drucken von frischem Geld erfuellen.Und was passiert eigentlich wenn? Jede Sau zieht eine neue, uebel riechende Dunstwolke hinter sich her...Nun darf man nicht alles nur Schwarz malen. Deutschlands groesste Anlegerzeitung, die BILD, schreibt immer haeufiger von Schwarzen Boersentagen (gibt es eigentlich noch Wochentage, die nicht schwarz waren). Das erinnert an den Internethype vor dem Platzen der zugehoerigen Blase. Vielleicht ist das ein Indikator, dass in absehbarer Zeit ein Ende der Abwaertsbewegung kommt. Und auch Grossinvestoren wie Herr Buffet deckt sich mittlerweile wohl ein, was angesichts des Volumens nur Schrittweise erfolgen kann, aber auch ein zumindest nicht negatives Signal ist.Aber kurzfristig wuerde ich eher Claus folgen: Naechstes Ziel 3600, und dann Richtung 2200. Das Window-Dressing zum Jahresultimo duerfte in diesem Jahr wohl baerish ausfallen...
Mai 2012
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 01
 
02
 
03
 
04
 
05
 
06
 
07
 
08
 
09
United Internet
10
 
11
 
12
 
13
 
14
 
15
 
16
 
17
 
18
 
19
 
20
Handelssystem
Long
Short
21
Wochenanalyse
22
 
23
ChartTecs Depot
24
 
25
Morning Briefing
26
 
27
 
28
 
29
 
30
 
31
 
   
       

April 2012
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
      01
 
02
 
03
 
04
 
05
 
06
 
07
 
08
 
09
 
10
 
11
 
12
Commerzbank
SAP
13
 
14
 
15
 
16
 
17
France Telecom
18
 
19
Bank of America
20
Aixtron
21
 
22
 
23
 
24
 
25
Nuance
BASF
26
 
27
 
28
 
29
 
30
 
      

März 2012
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
   01
 
02
 
03
 
04
 
05
 
06
 
07
 
08
 
09
 
10
 
11
 
12
 
13
 
14
 
15
 
16
 
17
 
18
 
19
 
20
 
21
 
22
 
23
Deutsche Börse AG
QSC
24
 
25
 
26
 
27
 
28
Singulus
29
 
30
 
31
 
 
       

Februar 2012
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
  01
Allianz
MAN
02
 
03
 
04
 
05
 
06
 
07
 
08
 
09
 
10
 
11
 
12
 
13
Nordex
14
 
15
 
16
 
17
 
18
 
19
 
20
 
21
 
22
 
23
 
24
 
25
 
26
 
27
 
28
Schneider Electric
Vinci
Suess Microtec
29